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Dienstag, 2. September 2014

NEIN zu höheren Kosten für weniger Leistung »






Sind auch Sie GEGEN die VERSTAATLICHUNG der MEDIZIN, GEGEN die EINHEITSKASSE? Wenn Sie GEGEN die Initiative von SP/Grüne sind, dann würde mich Ihr LIKE auf http://www.facebook.com/einheitskasse sehr freuen. Es geht mir nebst wirtschaftlichen Argumenten (tiefste Verwaltungskosten) insbesondere um die Unterstützung von einigen Tausend meist JUNGEN, GUT GEBILDETEN und motivierten Mitarbeitenden und ihren modernen Arbeitsplätzen in den Krankenkassen in allen Regionen und Ecken des Landes. http://www.künif.ch 

ist eine reine private EIGENINITIATIVE von mir, basierend auf meinen mittlerweile 29 Jahren Engagement und Arbeit für alle Bereiche des Gesundheitswesens. jak https://www.facebook.com/lahor.jakrlin

Lahor Jakrlin,

vor etwa einer Stunde

Prämienrabatte und Wahlfranchisen fallen weg
25. Juli 2014

Immer mehr wird deutlich, dass die Einheitskassen-Initiative auf leere Versprechungen baut. Die Behauptung, dass die Kosten im Gesundheitswesen und damit die Prämien sinken sollen, steht klar im Widerspruch zum Rechtsgutachten von Prof. Dr. Ueli Kieser. In seiner Expertise schafft der Spezialist in Sozialversicherungsrecht Klarheit darüber, was die im Initiativtext geforderte «einheitliche Prämie» berechnet «aufgrund der Kosten der sozialen Krankenversicherung» pro Kanton bedeutet. Konkret verlangt eine einheitliche kantonale Prämie, dass jeder Versicherte in seinem Kanton die exakt gleiche Prämienhöhe bezahlen muss. Als Folge davon fallen vergünstigte Kinderprämien und sämtliche Prämienrabatte auf Hausarztmodelle und Wahlfranchisen weg. Auch eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie entlarvt Versprechungen der Initianten als falsch. Sie belegt, dass alleine die Umstellung des heutigen Systems zur Einheitskasse rund 2 Milliarden Franken kosten würde. Die Auswirkungen einer einheitlichen Prämie und die Umstellungskosten sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Viel einschneidender sind die Auswirkungen auf die jährlich anfallenden Gesundheitskosten durch den Wegfall des heutigen kostendämpfenden Wettbewerbs. Das teure Experiment Einheitskasse lohnt sich definitiv nicht.


Einheitskasse wird bei medizinischen Leistungen

sparen


Ein deklariertes Ziel der Initiantinnen und Initianten ist, Kosten zu sparen. Wir alle – Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten – sollten bei diesem Thema hellhörig werden. Denn bei den Krankenversicherern, deren Verwaltungskosten rund fünf Prozent von den Grundversicherungsprämien ausmachen, lässt sich kaum Geld sparen. Um zu sparen, müssen wir bei den Leistungskosten ansetzen, welche 95 Prozent der Kosten ausmachen. Anstatt die Anreize für kostensparende Effizienz, Qualität und Innovation zu erhöhen, wird der Sparfokus der staatlichen Einheitskasse auf der Steuerung der Leistungsausgaben liegen. Die Initianten streben erklärtermassen ein staatlich gelenktes «Chronic Care Modell» an. Die Einheitskasse wird massiv in den Prozess der Leistungserbringung eingreifen und ihr Verständnis der besten Praxis als Standard durchsetzen.

«Die Einheitskasse wird bei den medizinischen Leistungen sparen»

Bildquelle: fotolia.com


Handlungsfreiheit von Ärztinnen und Ärzten 

wird massiv eingeschränkt


Mit der Einheitskasse sollen Kosten gespart und die Patientinnen und Patienten endlich ins Zentrum gerückt werden – so das Credo der Initiantinnen und Initianten. Übersetzt heisst das: Als Monopolistin kann die Einheitskasse Leistungen und Tarife diktieren und massiv in den Prozess der Leistungserbringung eingreifen. Somit werden mit der Einheitskasse Ärztinnen und Ärzte – wie alle ambulant tätigen Leistungserbringer – in ihrer beruflichen Handlungsfreiheit massiv eingeschränkt.
Natürlich ist im heutigen KVG-Versicherungssystem vieles verbesserungswürdig. Viele Ärzte ärgern sich über unfaire Machenschaften gewisser Kassen und die zunehmende administrative Mehrbelastung. Die Einheitskasseninitiative ist aber der falsche Ansatz, um die Situation zu verbessern. Sie führt zu einem ungemütlichen staatlichen Diktat.
Argumente aus Ärztesicht gegen die Einheitskasse:
  • Da die Verwaltungskosten nur rund fünf Prozent der Grundversicherungsprämien ausmachen, ist dort kaum Geld einzusparen. Wer sparen will, muss daher bei den Leistungen ansetzen.  Die staatliche Einheitskasse wird somit Ärztinnen und Ärzte in ihrer beruflichen Handlungsfreiheit massiv einschränken.
  • Mit der staatlichen Einheitskasse werden die politischen Vorstellungen über die Kostenregulierung im Gesundheitswesen direkt auf die Ärztinnen und Ärzte abgewälzt werden – unter anderem mittels staatlicher Tarifsetzung. Dies wird der definitive Schritt hin zur staatlichen Grundversorgung sein.
  • Ärztinnen und Ärzte werden von einem einzigen Verhandlungspartner abhängig sein – der staatlichen Einheitskasse.
Das ausführliche Argumentarium der Ärztinnen und Ärzte gegen die Einheitskasse können Sie hier downloaden.
         
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René Sehringer - Journalist VDPJ - Rio de Janeiro
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